Über Sabatini Gin

Eine Familie, zwei Leidenschaften: Die Toskana und guter Gin

Die Familie Sabatini, Teccognano Bassa 1912
Die Familie Sabatini, Teccognano Bassa 1912

Die vier Verantwortlichen für die Entstehung von Sabatini Gin entstammen aus zwei Zweigen der Familie Sabatini: Filippo mit seinen Vettern Enrico und Niccolò und ihr Vater Ugo. Sie alle teilen die in der Familie kultivierte Leidenschaft für den Aperitif, ein Ritual, das Anfang des letzten Jahrhunderts entstand, und das sie als Impuls für eine Unternehmung nutzen wollten, die die gesamte Familie involviert. Ihre unterschiedlichen beruflichen Hintergründe – in Marketing, Finanz- und Rechtswesen – haben sie immer wieder zu erfolgreichen und teilweise längeren Auslandsaufenthalten geführt. Dennoch haben die Sabatinis zu jedem Zeitpunkt die Beziehung zur Heimat gepflegt, insbesondere zu Cortona und Teccognano, das toskanische Dorf, dessen Name auch die Unternehmensüberschrift prägt. Dort befinden sich die durch die Urgroßeltern erworbenen Immobilien, die sich auch heute noch im Familienbesitz befinden: Villa Sabatini und Villa Ugo, ein wunderschönes Anwesen mit Miethäusern, das seinen Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt in der toskanischen Natur bietet.

Eine Familientradition

Großvater Guglielmo, Önologe
Großmutter Rosina, Guglielmos Ehefrau

Die Leidenschaft zur Spirituosenherstellung begann für die Familie Sabatini Anfang des letzten Jahrhunderts, dank Guglielmo Giacosa, Ugo Sabatinis Großvater mütterlicherseits. Geboren Ende des 19. Jahrhunderts in Alba, ein berühmtes Weingebiet im norditalienischen Piemont, erlangte Guglielmo einen Abschluss als Önologie. Daraufhin entsandte ihn Cinzano nach Bolivien, um die dortigen Produktionsstätten zu beaufsichtigen und mit der Herstellung des weltbekannten Wermuts zu beginnen, was ihn zu einem von wenigen Besitzern dieses geheimen Rezeptes machte. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde er zur australischen Niederlassung von Cinzano nach Melbourne versetzt. Zu Beginn des zweiten Weltkrieges begab er sich auf eine abenteuerliche Reise zurück nach Italien, um sich dort für die Armee zu melden, wurde jedoch gefangen genommen und zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern in ein Kriegsgefangenenlager inhaftiert. Ende des Krieges erlangte er wieder die Freiheit und kehrte nach Melbourne zurück, wo er von einem der prominentesten australischen Weinhersteller, Wynns & Co, verpflichtet wurde. Für diese Marke konzipierte er eine Linie italienischer Produkte namens Boronia, die Wermut und Marsala beinhalteten. Nach seiner Rückkehr nach Italien Mitte der Sechzigerjahre verstarb Guglielmo Giacosa in Alba im Jahr 1973.

Cortona und Teccognano: Kultur und Lebensqualität

Teccognano, der Herkunftsort der Sabatinis, ist ein kleines Dorf in der Nähe von Cortona, im südöstlichen Teil der Toskana. Die Ursprünge Cortonas reichen bis in die Antike zurück, da diese Stadt schon zu Etruskerzeiten einen hohen Stellenwert genoss. Sie ist reich an Kulturstätten und Geschichte, was sie zu einem beliebten Reiseziel für Besucher aus der ganzen Welt macht.

Teccognano Alta 1920
Italienische Gaststätte in Melbourne Anfang des 20. JH